Birgitta Heinz - Ernährungsberatung 5-Elemente-Lehre Köln

Unsere Mitte stärken / Yin und Yang

Die TCM sieht als Ursache von vielen Störungen, die sich zum Beispiel als Übergewicht, Blutmangel, Durchschlafprobleme usw. zeigen, zum einen ein Zuviel an unpassender Nahrung.

Besonders gravierend wirkt sich allerdings eine ungenügende Verstoffwechslung unseres Essen aus.

Unsere Mitte, unsere Verdauungsorgane, sind zu schwach: Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, wird nicht umgewandelt und verwertet, sondern lagert sich im Körper zunächst als Feuchtigkeit, später dann eingedickt als Schleim, ab. Dies bedingt eine Gewichtszunahme, meist einhergehend mit einer Mangelernährung, da die Inhaltsstoffe vom Körper nicht aufgenommen werden können. 

Das klingt paradox. Es schaut nach zu viel aus, ist in Wirklichkeit aber zu wenig. Und wer im Mangel steckt, der isst immer weiter, weil der Körper dies ja ausgleichen möchte.

In der Ernährungstherapie wird nun so angesetzt, dass die schwache Mitte durch weitgehend gekochte Nahrung zunächst entlastet wird, um sich zu regenerieren und zu heilen. Sind die Verdauungsorgane (Funktionskreis Magen, Milz/Pankreas) wieder aufgebaut, wird das Essen optimal verwertet und unser Körper, unsere Zellen werden gut versorgt.

 

Die Gesundheitszeichen der Yin- und Yang-Wurzel

Yang steht für die aktive, dynamische Lebenskraft. Yin für den beruhigenden, regenerativen Lebenssaft.

Yin und Yang sind im Leben untrennbar miteinander verbunden. Eine gute Vitalität und Tatkraft tagsüber zeigt die Kraft der Yang-Wurzel. Dies ist der dynamische Aspekt. Regeneriert und entspannt sich unser Organismus in der Nacht in einem erholsamen Schlaf, so verdanken wir dies einer gesunden Yin-Wurzel. Leben ist ein Tanz zwischen Anspannung und Entspannung. 

Einseitige Ernährung und Lebensführung erzeugen ein Ungleichgewicht. Wird eine der beiden Wurzeln schwach, nimmt anfangs der Einfluss der anderen zu. In unserer Kultur ist die Yang-Wurzel, das Machen, zunächst meist stärker als die Yin-Wurzel, das Bewahren. Auf Dauer werden allerdings beide schwach, denn sie sind im Zusammenspiel aufeinander angewiesen.

Wir stärken unsere Wurzeln durch eine Ernährung, die gut zu uns passt und durch die entsprechende Lebensführung, die z.B. Pausen und Zeiten der Erholung berücksichtigt.

 

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